Der Ruder- und Segel-Club Zülpich e.V. lädt am 30.04. bis 01.05.2021 zur Frühlingsregatta ein. Die Microsaison in Deutschland startet traditionell mit dem deutschen Euro-Lauf in Zülpich, welcher in diesem Jahr auch als Landesmeisterschaft NRW der Micro Cupper ausgetragen wird.

Es wird wie jedes Jahr eine Yardstickwertung geben, die auch älteren Schiffen eine erfolgreiche Teilnahme ermöglicht. Die Regatta ist für alle Boote der Micro Klasse sowie der Open 5 offen. Zülpich freut sich auf euch! 

Alle weiteren Details und die Onlinemeldung findet ihr hier: Ausschreibung/Meldung

Klaus Wellmann segelt zuammen mit Volker Strehlow und Freddi Buess auf der Rubin, GER 22. Er erzählt ein wenig aus dem Leben einer Regattacrew auf Auswärtsregatta im Rheinland:

Einleitung: auf keinen Fall soll der der Eindruck von irgendwelcher Häme oder Spott entstehen – ganz im Gegenteil, dort wo Menschen arbeiten entstehen (auch ) Fehler und würde immer alles perfekt laufen, dann hätte man nichts Lustiges zu berichten…

Aber nun der Reihe nach. Ca. drei Wochen vorher war es noch unklar, ob die Regatta überhaupt stattfinden wird. Somit hatte ich die drei Einzelzimmer , unter dem Vorbehalt der kurzfristigen Stornierung gebucht. Im Endeffekt konnten doch 11 Boote von 11 motivierten Eignern vom Veranstalter gewonnen werden und die freundliche Aufnahme der Gäste im Club , nebst feiner Bewirtung sollte erwähnt werden. Während wir bei stickigen, schwülen 19 Grad Außentemperatur losgefahren waren, blies nun ein kalter Nordwind über den See. Das Aufrichten vom Mast am Steg war irgendwie unangenehm .

In der Nacht setzte der angekündigte Regen von Norden ein. Das Einchecken beim Hotel war schwierig. Anstelle der drei gebuchten und schriftlich bestätigen Einzelzimmer wurden wir auf ein Doppelzimmer und ein Einzelzimmer vertröstet. Gut, dann ist das eben so, was soll’s ? Kurz noch in der Apotheke Ohropax gekauft, man will sich ja nicht gegenseitig stören. Als wir gegen 23:00 auf das Zimmer kamen , lag ein geöffneter gelber Koffer auf dem Bett. Vom Inhalt her war dieser mit einem Blick einer Dame zuzuordnen. Was tun? Freddy meinte, dass der Koffer wohl vergessen worden sei und wollte diesen schon vor die Tür stellen. Schließlich habe ich den Koffer auf den Schrank gelegt, die Tür wurde abgeschlossen und das war‘ es für den Tag. Um ca. 2:00 nachts wurde ich von einem Lichtschein im Zimmer geweckt. Schlaftrunken nahm ich den Ohrstöpsel heraus und es kam zu folgendem Gespräch :

– Hallo, das ist unser Zimmer… > Nöö, das Zimmer haben wir von der Rezeption erhalten, das ist das Zimmer Nr. 4 – Ja, genau das haben wir auch. ( Hinweis zum Verstehen , also wurde ein Zweitschlüssel ausgegeben ) > Freddy wach auf, wir haben Besuch ! – Wo ist denn unser Koffer ? > Der liegt auf dem Schrank…und das Paar verschwand wieder in der Dunkelheit Wir mußten laut über die absurde Situation lachen. Beim Einschlafen dachte ich mir dann so, was hätte ich eigentlich gemacht, wenn das Paar die Polizei geholt hätte? Schriftlich hatte ich nur die Bestätigung über drei Einzelzimmer . Wir hingegen lagen im Doppelzimmer, d.h. formal also im falschen Zimmer. Alles keine guten Voraussetzungen für ein nächtliches Streitgespräch über das Anrecht eines Zimmers…. Am Morgen bei Frühstück wurden wir vom Keller gefragt, welche Zimmernummer wir hätten? Ich entgegnete ihm, dass ich dies auch gerne mal wissen möchte… Der Kellner war meine Geschichte von der Nacht fürchterlich peinlich, bzw. die Personen an den umliegenden Tischen hatten ihren Spaß. Als dann noch die Zimmernummer 5 vom Einzelzimmer erwähnt wurde, meinte der Herr am Nachbartisch, dies könne gar nicht nicht sein, die Nr. 5 sei doch das Zimmer der Tochter …. Okay, ich faßte mir an die Nase um mich wachzurütteln, denn ich kam mir vor , wie in einer schlechten Hollywood – Komödie. Volker , der nichts ahnend den Frühstücksraum betrat, konnte glaubhaft versichern, dass er die Nacht alleine verbracht hat. Es stellte sich dann heraus, dass die unbekannte Tochter das Zimmer Nr. 6 hatte.

Genug vom Chaos! Das Segeln den Tag war bei einem schönen Wind von 3 Beaufort interessant, aber kalt. Während in Wiesbaden es noch regnete ( die Wetterfront war nach Süden gezogen ), hatten wir es auf der Rückseite vom Tief mit klarer, kalter Luft zu tun, welche uns mit interessanten Böen übers Wasser trieb. Eine Wetterlage, wie im Lehrbuch. Vier Wettfahren wurden gemacht. Bei zwei Wettfahrten mußten wir ein Boot knapp hinter uns noch vorbei lassen. Einmal hat die Leine vom Barberholer die Umlenkrolle von der Fock blockiert, beim anderen Mal ließ sich der Spinnacker nicht einholten. Einschub: Für lautes Gelächter sorgte meine Automatikweste , die sich plötzlich am Steg , wie von Geisterhand geführt , von selbst aufblies. Ich stand da, wie ein Michelin-Reifenmännchen ! Zu Haus habe ich dann den Mechanismus untersucht und festgestellt, dass der Salzring angebrochen war, was jedoch die CO2 Patrone freigab. Gegen 17:30 kamen wir müde, aber doch happy vom Wasser. Der Sonntag begann mit herrlichem Wetter, jedoch eher windstill. Das war , wieder wie im Lehrbuch, zu erwarten und auch angekündigt worden, denn die Kaltfront als Störausläufer hatte sich in d Nacht „abgeschwächt“ . Sonntag: Startbereitschaft am 11: 00. Allgemeines Herumdümpeln auf den Wasser – wer kennt das nicht ?. Eine kurze Wettfahrt wurde dennoch gestartet, die Zweite wurde vor der ersten Tonne abgeschossen. Niemand hat dies bedauert. Bei der Siegerehrung gab es kleine „Unstimmigkeiten“ in der Wertung. Darauf zog sich die Wettkampfleitung zur Beratung zurück. Die Zwischenzeit wurde von Francis Marx genutzt, um die Anwesenden zu befragen, ob die Protos der Klasse nun auch mit zwei (anstelle von drei) Personen im Jahr 2022 probeweise gesegelt werden dürfen. Der Vorschlag wurde angenommen, weil es gilt möglichst viele Boote zu den vers. Regatten als Teilnehmer zu bekommen. Eine Person mehr oder weniger …es kommt auf einen Versuch an. Gewonnen haben schlussendlich Francis Marx, Björn Brennscheidt und Jan Roszak mit 7 Punkten, wir lagen mit 38 Punkten auf Rang 7.

Klaus Wellmann

Lust, den Micro kennen zu lernen? Wir suchen häufig Crewmitglieder für Regatten. Einfach bei uns melden und wir vermitteln dich!

Endlich nähert sich der Regattakalender der endgültigen Form. Hier finden man einen PDF-Download: Regattakalender 2022

Die Deutsche Micro Klassenvereinigung wünscht allen Seglern und an der Microklasse interessierten Beobachtern ein frohes Weihnachtsfest und eine schöne und erfolgreiche Segelsaison 2022.

der Ruder- und Segelclub Losheim e.V. lädt vom 11. bis 12. September 2021 zum 21. Micro-Hochwaldcup/Open 5 auf dem Losheimer Stausee ein. Der erste Start ist am Samstag um 14 Uhr geplant.

Alle weiteren Details und die Onlinemeldung findet ihr unter raceoffice.

Am Wochenende vom 28.08. – 29.08.2021 wurde nun die Frühlingsregatta der Micro in Zülpich nachgeholt.

Es war ein sehr regenreiches und windiges Regattawochenende. Es konnten insgesamt 6 Wettfahrten durchgeführt. Am Ende konnte sich Francis mit seiner Crew (GER 222) als Gesamtsieger durchsetzen. NRW – Landesmeister wurde auf dem zweiten Platz Johann mit seiner Crew (GER 470). Dritter wurde Tommy mit seiner Crew (GER 63).

Hier die Gesamtergebnisse: Ergebnisse

EM Tagebuch 2021

hier wollen wir Euch täglich über die Micro-EM in Martiques informieren.

Zusätzliche Informationen zu den einzelnen Wertungen findet Ihr auch hier.

Die Vermessungstage

Nach 17 Stunden Fahrt ohne besondere Vorkommnisse erreichten wir Martigues am späten Nachmittag. Jedem, der ein wenig das mediterrane Leben mag, fühlt sich hier sofort wohl. Tolle Architektur, gutes Wetter, leckeres Essen, fantastischer Wein – Was will man mehr?

Für uns begannen die Vermessungstage gut, denn wir waren eine der ersten Crews, die ihr Schiff durch die Vermessung brachten. Kleinere Probleme konnten wir schnell lösen und das Wiegen des Schiffes gestaltete sich schwierig, weil die Gurte zu kurz waren. Am Ende klappte aber alles. Selbst unsere neuen Segel wurden rechtzeitig vom Segelmacher noch direkt in den Klub verschickt. Die restliche Zeit haben wir dann mit putzen und polieren verbracht und das im Klub servierte eiskalte Bier genossen. Welche Wohltat bei 35 Grad im Schatten. Morgen wird unser Schiff gekrant und abends ist dann Eröffnungsfeier.

Auch die höheren Inzidenzswerte hier in Frankreich als in Deutschland machen uns momentan wenig Sorgen. Alle Segler mussten einen Impfnachweis vorlegen und zusätzlich ein ärztliches Gutachten einreichen. Im Klub müssen Masken getragen werden und alle bürokratischen Dinge laufen im Freien ab. 

Herzliche Grüße an alle Microsegler in Deutschland. 

Das GER222 Team

25.07.2021: Eröffnungsfeier

Nachdem im Laufe des Vormittags auch die letzten Nachzügler der insgesamt 32 startenden Crews ihr Schiff durch die Vermessung gebracht haben, wurden die Schiffe nach und nach ins Wasser gesetzt und mit einem Motorboot an die Bojen gebracht. Alles läuft dabei typisch französisch: Eine Mischung aus vermeintlicher Unordnung und unendlicher Gelassenheit, die dann aber letztendlich doch funktioniert. Man muss halt nur seine typisch deutsche Präzision ein wenig zurückfahren, um damit umgehen zu können. Wir nutzten den Rest des Tages für einen ausgeprägten Mittagsschlaf.

Abends um 19 Uhr begann dann im Freien die Eröffnungsfeier. Nach den üblichen Eröffnungsreden wurden alle Crews vorgestellt und durften in die Kameras winken. Das anschließende einfache aber extrem leckere Buffet mit Blick aufs Wasser bestand aus den Spezialitäten der Region. Wein und eine Sangria-ähnliche Bowle gab es ohne Unterlass bis zum Ende der Feier gegen 22 Uhr.

Morgen starten die Regatten mit einem Practice-Race und dann der ersten Wettfahrt. Der Wetterbericht spricht für die komplette Woche von konstanten Winden zwischen 2 und 4 Bft.

1. Wettfahrttag

Der Tag fing mit einer Hiobsbotschaft an. Die neuen Covidauflagen in Frankreich verlangen nun auch das Tragen von Masken auf dem Klubgelände im Freien. Bei den hier herrschenden Temperaturen ist das nicht sehr angenehm. Zusätzlich wurde das Practicerace gecancelt, da einige Crews ein falsches Certificat Medical hatten und ein neues besorgen mussten. Gegen 14 Uhr ging es dann aber los. Die Thermik des Sees hatte sich aber noch nicht stabil aufgebaut. Die Folge war Winde zwischen 0-3 Bft mit Windlöchern  und 90-Grad-Drehern. Wir kamen mit den Verhältnissen überhaupt nicht klar und nahmen jedes sich bietende Windloch mit Bravour mit und wurden letztes gezeitetes Schiff. So wünscht man sich nicht den Anfang einer Regattaserie. Nach dem Zieldurchgang drehte der Wind um 180 Grad und als ob einer einen Schalter umgelegt hat, frischte es auf 4-6 Bft auf. Unter diesen gänzlich veränderten Grundbedingungen wurde ein zweiter Lauf gesegelt. Ein 14. Platz versöhnte uns ein wenig mit dem Tagesbeginn. Für morgen sind zwei weitere Läufe ab 11 Uhr geplant.

2. Wettfahrttag:
Auch am zweiten Wettfahrttag musst sich morgens erst die Thermik durchsetzen. Diesmal hatte die Wettfahrtleitung aber ein Einsehen und ließ uns Segler an Land. Eine Stunde später ging es dann mit konstanten Winden zwischen 3-5 Bft los. Während der Startbereich und Leetonnenbereich in einer eher stärkeren Windzone lag, war an der Luvtonne eher weniger Wind. Wir konnten drei Wettfahrten segeln. Während die 10 Schiffe an der Spitze weitgehend unter sich bleiben, herrscht von Platz 10 bis Platz 25 ein heftiger Kampf. Eine Fehler spült einen schnell mal 10 Plätze nach hinten.

Es ist hartes und anstrengendes, aber ziemlich faires Segeln bis jetzt. Wir können uns ganz gut im Mittelfeld zwischen Platz 15 und 20 behaupten und kämpfen vorallem mit einigen Flyern, zwei exellent gesegelten Neptunes und drei Lucas-Protos. Ein einsames Rennen fährt dagegen die polnische Crew der POL-123. Der nagelneue Proto hat bisher nur erste Plätze ersegelt. Morgen ist die Langstrecke angesagt.

3. Wettfahrttag: Langstrecke

Heute stand die Langstreckenwettfahrt auf dem Programm. Geplant war ein ca 35 Seemeilen langer Kurs in verschiedenen Schleifen über den See. Schon morgens war absehbar, dass die leichten Winde diese Strecke unmöglich machen würden, sodass ein 20 Seemeilen langer Kurs gewählt wurde. Wie immer begann die Langstrecke mit einer sehr kurzen Kreuz nach dem Start, bevor es dann auf den eigentlichen Rundkurs bestehend aus mehreren Tonnen und Gates ging. Die nur ca. 300 Meter lange Kreuz sorgte dafür, dass fast alle Schiffe gleichzeitig die Luvtonne erreichten. Die Folge war ein tumultartiges Chaos von treibenden und sich rammenden Schiffen im Mittelfeld. Nachdem wir uns daraus ganz gut im Feld liegend befreit hatten, machten wir uns auf den langen Weg bei immer mehr nachlassendem Wind. Leider führten zwei taktische Fehlentscheidungen dazu, dass wir doch wieder ein paar Plätze verloren. Wir erreichten gegen 17 Uhr das Ziel als 18. Schiff nach einem langen Segeltag mit (zu viel) Sonne.

4. Wettfahrttag

Der Tag begann mit einer Startverschiebung. Die Wettfahrtleitung hatte aber schnell ein Einsehen und ließ uns zurück an Land. Die Thermik scheint unter bestimmten Bedingungen hier vergleichbar mit dem Gardasee zu sein. Morgens eher leichte Winde, gegen Mittag nachlassend und dann nach einem 180 Grad-Dreher zum Nachmittag hin zunehmend. An Land erwartete uns das volle Coronapaket. Um die typischen Ansammlungen von wartenden Seglern zu vermeiden, wurde das Clubgelände rund ums schwarze Brett zu großen Teilen gesperrt. Wir mussten auf dem Parkplatz bei unseren Autos warten. Das mag hart klingen, war aber sinnvoll. Man muss die Weitsicht und das Organisationsgeschick der Wettfahrtleitung sehr loben. Mit dem einsetzenden Nachmittagswind wurden wir gegen 14 Uhr erneut aufs Wasser geschickt. Zwei unspektakuläre Up- and Down-Wettfahrten rundeten den Tag ab. Wir lieferten wieder Ergebnisse im Rahmen unserer typischen Plätze ab, konnten uns aber um einen Gesamtplatz verbessern.

5. Wettfahrttag:

Der letzte Tag begann schon beim Aufstehen mit einem morgendlichen Gewitter und einer Unwetterwarnung. Am Klub angekommen, kamen die Bekanntmachungen herein, dass die Wettfahrtleitung mit Gewitterstürmen im Laufe des Nachmittags und einer insgesamt instabilen Wetterlage rechnet. Nur noch ein Regattalauf sollte stattfinden und danach die Boote möglichst schnell an Land gebracht werden. Der Lauf fand dann auch dementsprechend unter schwierigen Verhältnissen statt. Der erste Startversuch wurde wenige Sekunden vor dem Start wegen eines 90-Grad-Drehers abgebrochen. Auch der zweite Start und die folgende Startkreuz war von eng begrenzten Drehern von über 90 Grad und Windlöchern geprägt. Wie am ersten Tag kamen wir mit diesen Bedingungen überhaupt nicht zurecht. Wir waren immer da, wo kein Wind war und dieser dann auch noch von vorne kam. Mist. Zumindest hatten wir dann auch wirklich zwei Läufe, dies es sich bei unserer sonst konstanten Serie zu streichen lohnte.

Schön war, dass die Organisatoren eine klare Kranreihenfolge anhand der Anreiseentfernung festgelegt hatten. Das sorgte für wenig Chaos beim Kran. Die doch sehr unter den Covid-Regeln leidende Siegerehrung war schnell vorbei. Damit endete eine schöne Europameisterschaft.

Man kann mit Fug und Recht sagen, dass die Organisatoren das Beste aus den gegebenen Randbedingungen gemacht haben.

Siegerehrung Racer Division:

Siegerehrung Racer Division

Siegerehrung Cruiser Division:

Siegerehrung Cruiser Division

Siegerehrung Gesamtwertung:

Siegerehrung Gesamtwertung

In der vergangenen Woche ist unser Vorstandsmitglied Ruth Horschak nach schwerer Krankheit von uns gegangen. Ruth hat erst zusammen mit Ihrem Mann und später alleine über viele Jahre im RSCZ und in ganz Deutschland mit viel Herzblut die Geschicke der Deutschen Micro Klassenvereinigung mitbestimmt, gefördert und begleitet. Anfang der 1990er Jahre stiegen Ruth und Joachim vom Zugvogel kommend in die Microklasse ein. Ihre in Frankreich neu gekaufte Neptune GER 118 ist bis heute ein auf den Regattabahnen bekanntes Schiff und wurde von Ruth und Joachim bis zum Jahr 2000 gesegelt. Anschließend stiegen die beiden auf einen schnellen Hotboat-Proto um, den sie bis zu Joachims frühen Tod segelten. Während dieser Zeit und auch danach war Ruth stets in der Klassenvereinigung aktiv. Mal als Vorsitzende und mal als Obfrau für die Region NRW hatte sie ein wachsames Auge über die Entwicklung der deutschen Microklasse. Stets war sie dabei ein guter Ratgeber und vorallem auch Gastgeber für unsere wichtige Regatta in Zülpich. Ruths lockere Art uns Micros zu ertragen und ihre tollen Kochkünste haben einer ganze Microsegler-Generation begleitet. Die Deutsche Micro Klassenvereinigung wird Ruth und Joachim Horschak in guter Erinnerung halten. Wir wünschen Ihr auf ihrer letzten Reise immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel and fair Wind.

Francis Marx und Manfred Bauendahl für die Deutsche Micro Klassenvereinigung

Die erste Regatta in diesem Jahr ist vorbei und es war ein super Wochenende!!!

Mit insgesamt 10 Micros am Start hatten wir die besten Voraussetzungen für spannende Wettfahrten. Der Wind war schwach und kam aus allen Richtungen, was es für die Segler und die Wettfahrtleitung nicht einfach machte. Aber selbst bei diesen schwierigen Bedingungen konnten vier Läufe gesegelt werden – großes Lob an die Wettfahrtleitung.

Die beste Leistung zeigte die Mannschaft GER 222 mit Francis und Jan mit insgesamt vier souveränen Tagessiegen. Zweiter wurde die Mannschaft GER 13 mit Volker, Gabriel und Tommy. Dahinter gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen GER 77 und GER 470 welches Sophia und Sven (GER 77) für sich entscheiden konnten. Die weiteren Ergebnisse findet Ihr hier.

Vielen Dank an die Organisatoren für ein super Wochenende auf dem Wasser und an Land.