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MicroCupper Selbstbau

Der MicroCupper ist zum Selbstbauen sehr gut geeignet: Baupläne stehen zur Verfügung, die Materialauswahl ist riesig und das Boot kann auch in der Garage gebaut werden.

Es gibt viele Gründe, einen Micro selbst zu bauen. Sei es, dass man sich einfach daran freut, wie das Werk Formen annimt, sei es, dass man es als Herausforderung ansieht und über das Gelingen Stolz empfindet. Vielleicht wird auch genau das Boot, nach dem man sucht, auf dem Markt nicht angeboten. Es kann auch sein, dass man nicht die Qualität und Arbeitsausführung findet, die man sich vorstellt. Oder aber man möchte Geld sparen.

Wir machen euch Mut, den MicroCupper auch selbst zu bauen und wünschen euch für den Bau guten Erfolg. Es gibt in unserer Klassenvereinigung einige Segler mit selbst gebauten Schiffen. Wenn ihr technische Ratschläge braucht, ruft uns an oder schreibt uns.

 

Eine Liste mit Selbstbauplänen oder Kits findet man hier:

http://www.micro-ger.de/sites/default/files/boats.pdf

 

Wie ein Regatta-Micro als Selbstbau entsteht:

Die Spantenpläne werden 1/1 ausgedruckt und auf Schablonen übertragen.
 Das Baufundament entsteht.
 Das Mallengerüst entsteht.
 Das Mallengerüst wird mit Schaumplatten beplankt.
Nach Schleifen und Spachteln wird der fertige Bootskörper erst von außen und nach dem Drehen von Innen mit einem GFK-Laminat aus mehreren Lagen überzogen.
Die Einbauteile mit tragender Funktion enstehen: Kielkasten, Schotten, Belastungsbox zur Aufnahme von Mast- und Kielkräften.
Ähnlich zum Rumpf entsteht ein Mallengerüst für das Deck, das ebenfalls mit Schaumplatten beplankt und dann beidseitig laminiert wird.
Der fertige Rohbau wird immer wieder gespachtelt und geschliffen, bis er "strakt".
 Der fertige Rumpf wird geprimert und lackiert.
 Die Trailerauflagen entstehen auf dem noch gedrehten Schiff.
Das Deck wir gespachtelt, geprimert und lackiert. Kiel und Ruder werden gebaut, Mast und Segel bestellt, der Trailer wird gekauft und angepasst. Die Beschläge werden als letztes angebaut.
Das Schiff schwimmt zum ersten Mal und die ersten Probeschläge werden gemacht. Der Innenballast wird richtig positioniert, das Schiff wird vermessen.

 

Anmerkung: Hier wird eine relativ aufwändige Form des Selbstbaus gezeigt. Es gibt Verfahren, wie das "Stitch&Glue" oder fertige "Kits", die den Bootsbau deutlich beschleunigen und vereinfachen. Auch Ausbauschalen einer Werft sind hier eine Möglichkeit.